Kangaroo Island – The adventure continues

Kangaroo Island – The adventure continues

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In der Nacht haben uns die Koalas ein paar Mal aufgeweckt. Koalas sehen zwar wie kuschelige Teddybären aus, machen aber sehr tiefe, röhrende Grunzgeräusche – klingt ein bisschen, als würde sich ein Schwein beim Grunzen erbrechen. Ganz eigen 😀

Nach dem Frühstück hatten wir dann DAS Erlebnis! Ein Koala auf dem Baum unserer Nachbarin ist von seinem Platz nach unten geklettert, abgesprungen und hat sich auf einen Spaziergang durch den ganzen Campingplatz begeben. Ronnie, unsere Nachbarin und ich sind mit unseren Kameras natürlich hinterher. Als die anderen Gäste den Koala entdeckten, sind auf einmal alle ganz hektisch zu ihren Campern gerannt um auch schnell die Kameras und Handys zu zücken. Der kleine Kerl ist in einem ordentlichen Tempo einmal quer durch den ganzen Campingplatz marschiert und ist dann auf einen der höchsten Bäume im Camp geklettert. Ganz oben angekommen hat er dann mit seinem Festmahl begonnen. Fasziniert sind ungefähr acht Leute rund um den Baum gestanden und haben den Koala beobachtet. Koalas schlafen etwa 18 Stunden pro Tag, einen so aktiv zu erleben ist eine Seltenheit! Das werden wir bestimmt nie vergessen!

Wir sind dann noch den Koala Walk gegangen und haben unterwegs noch ein Känguru und Papageien getroffen. Wenn man ganz genau schaut und auch die Bäume abseits der Wege checkt, kann man schon einige Koalas entdecken. In Summe haben wir glaube ich drei oder vier gesehen. Alle waren aber sehr hoch oben in den Bäumen, daher brachten da auch die meisten Fotos nichts. Spannend fanden wir auch, auf welch dünnen Ästen die Koalas oft sitzen – dass da nicht öfter ein Ast bricht und der Kaola runterplumpst hat uns schon gewundert.

 

Die Straßen auf Kangaroo Island sind oft unbefestigt und man fährt auf roten Sandstraßen dahin. Laut den meisten Autovermittlungen sind Inseln wie Kangaroo Island oder das Gebiet um den Daintree Rainforest mit Cape Tribulation verboten und man darf sie nur mit entsprechenden Permits befahren. Alles aber eigentlich kein Problem – bei Cheapa Camper soll man nur zwei Tage vorher anrufen und bescheid geben, dann passt die Sache auch. Die Aussis sind ja doch auch recht entspannt – zwar nicht so tiefenentspannt wie die Neuseeländer, aber definitiv relaxter als die Europäer 😉

Unser erster Stopp führte uns zur Kelly Hill Cave, wo es Kalkhöhlen gibt, die man besichtigen kann. Dass man allerdings nur mit einer Tour reindarf wussten wir nicht, und da Sonntag war, war das Office geschlossen und wir hätten über eine dreiviertel Stunde auf die nächste Führung warten müssen. Nachdem außer uns kein Mensch dort zu sein schien haben wir die Höhlen gespritzt und sind weiter zur Vivionne Bay, einem der berühmtesten Strände von Kangaroo Island.
Als wir hinkamen: Niemand da, der Strand gehörte uns 😀
Wir sind ein wenig am Strand spaziert und haben uns dann in die Wellen gestürzt. War aber auch mehr plantschen als schwimmen, schön war’s trotzdem – so ganz alleine in der Bucht mit weißem Sand und hellblauem Wasser. Erst als wir uns beim Auto abgetrocknet haben ist ein anderes Auto gekommen, perfektes Timing also!

In Mitten der dichten Baumwelt von Kangaroo Island erheben sich plötzlich riesengroße, natürliche Sanddünen, Little Sahara genannt. Auf den Dünen kann man u.a. mit Quads fahren. Für uns stand Sandboarding auf dem Plan J
Nachdem keiner von uns Snowboarden kann, haben wir uns über die stehende Variante nicht drüber getraut und uns ein Board zum Sitzen ausgeliehen. Es ist einfach ein langes Brett, das man vor der Abfahrt noch ein bisschen wachst und dann setzt man sich wie auf eine Rodel drauf und schon geht’s die Dünen runter. Der Mitarbeiter meinte noch, dass wir uns einen super Tag für die Wüste ausgesucht haben – 32°C im Schatten und Mittag. Wir haben uns schnell noch das zweite Mal an dem Tag mit Sonnencreme eingeschmiert und los ging’s. Der Weg in der prallen Sonne die Dünen rauf war echt anstrengend und wir waren eigentlich schon fertig, als wir das erste Mal oben ankamen. Wir wollten gleich mal zu zweit auf dem Board fahren. Ich saß vorne, hatte noch die Actioncam mit der Kopfhalterung auf (ich wollte endlich mal was von dem Equipment testen!) und schon ging’s den Hügel runter – und es hat uns völlig zerlegt. Ich hab gleich mal einen Köpfler in den Sand gemacht und mir die Actioncam auf die Sonnenbrille gehauen und die Sonnenbrille ist mir voll gegen die Nase – blaue Abdrücke auf der Nase und ein Mund voller Sand waren die Folge. Danach sind wir nur noch einzeln gefahren 😀
Jeder zweimal, Ronnie hat es öfter zerlegt, ich hatte es dann schon ganz gut raus (das Geheimnis lautet: Einfach nicht bremsen). Dann waren wir total erschöpft und sind wieder nach unten. Ich habe mir zusätzlich zur blauen Nase noch einen bösen Sonnenbrand im Gesicht geholt, Ronnie war einfach nur voller Sand (auch in seiner Geldbörse, er war total happy).
Ich fand, dass es total lustig war und würde es sofort wieder machen – Ronnie genügt die eine Erfahrung 😀

 

Als nächstes stand der Seal Bay National Park auf dem Plan, wo man Seelöwen beobachten kann. Als wir ankamen haben wir aber erfahren, dass man nur direkt zu den Robben kommt, wenn man bei einer geführten Tour mit einem Ranger mitmacht (etwa 35$ pro Person). Man kann auch auf einem angelegten Steg bis zu einem Aussichtspunkt gehen, aber auch hier muss man 16$ pro Person hinlegen. Nachdem wir sowieso gestern Seelöwen gesehen hatten und bei Moeraki in Neuseeland schon ganz Nahe an den Robben dran waren, haben wir uns dieses Erlebnis gespart und sind weiter nach Kingscote gefahren.

Übrigens: Auf der Insel gibt es nur zwei Tankmöglichkeiten, und beide sind auf der Ostseite der Insel. Wer also vor hat, länger auf der Kangaroo Island zu bleiben sollte sich auf alle Fälle Reserven mitnehmen – bei uns ist es sich grade bis zur Tankstelle ausgegangen!

In Kingscote haben wir dann noch etwas im Supermarkt eingekauft und uns einen gemütlichen Kaffee gegönnt. Dann sind wir zur täglichen Pelikanfütterung um 17:00 spaziert. Die Pelikane kommen schon etwa eine Stunde vor Beginn der Fütterung und warten dann geduldig. Man sitzt in einer Art kleinem Amphitheater und ist nur zwei / drei Meter von den riesigen Vögeln weg. Die Pelikane waren total lustig zu beobachten und der Herr hat viele Infos über die Tiere erzählt. Am Ende wartet er noch mit einem Beutel und kassiert 5$ pro Person ein, damit er die Fütterung auch weiterhin aufrecht erhalten kann. Eine lustige Show allemal. Wenn man in der Nähe ist, kann man die ja mitmachen.

 

Wir sind dann mit der Fähre um 19:00 zurück nach Cape Jervis gefahren und haben im nur 7km entfernten Cape Jervis Accomodation & Caravan Park übernachtet, ein netter Campingplatz mit wahnsinnig vielen Papageien (die haben es vielleicht umgehen lassen), Truthähnen, Emus, und vielen anderen Tieren. Tja und andere Tiere haben wir an dem Abend auch noch gesehen. Bei unserem Powerstecker vom Campervan saß eine RIESIGE Spinne (Gottseidank war Ronnie heute mit dem Stecker dran!). Er hat dann gesagt, dass im Männerwaschraum bei den Waschbecken noch mal so eine riesige (dafür tote) Spinne lag und als wir in die offene Campingküche kamen, fiel Ronnie auf, dass unter der Bank vom Picknicktisch eine giftige Redback Spider saß. Gottseidank fiel ihm die auf, auf der Bank saßen nämlich Schweizer gerade beim Abendessen. Die haben das Nachtmahl dann auch schnell wo anders hin verlegt und wir haben im Camper gekocht.

Die Rotrückenspinne ist nicht agressiv aber nach einem Biss hat man schlimme Krämpfe und Schmerzen – muss ja nicht sein 😉
Zum Glück war noch keine Spinne bei uns im Auto!!!

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Wir sind Christina und Ronnie und reisen gemeinsam durch die Weltgeschichte. Ich (Christina) schreibe die Texte und verwalte die Website. Ronnie plant die Strecken, ist unser Actioncam-Hero und optische Dekoration 😉

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