Wir erobern Rom: Tag 5 – So viele Kirchen…

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Lateran

Begonnen hatte der Tag schon mal phänomenal, unser Airbnb Host Mattia hatte uns nämlich ein Tiramisu zum Frühstück vorbeigebracht! Er war wirklich ein außergewöhnlich netter Host. Ein Interview mit Mattia findet ihr hier.

Der Lateran ist ein Bereich im Zentrum Roms. Die Basilica de San Giovanni in Laterano ist die heiligste Kirche des Vatikans (auch hier wieder eine heilige Tür).
Die Kirche ist schön hell und sehr groß, umgehauen haben mich die riesengroßen Statuen der zwölf Apostel. Im Lateran befinden sich außerdem noch die Taufkirche, der Lateranpalast (früherer Sitz des Papstes) und die Scala Santa – die heilige Treppe.
In der Kapelle Sancta Sanctorium befindet sich angeblich die Treppe des Pontius Pilatus und Jesus soll diese Treppe bei seinem Prozess betreten haben.
Jeder Gläubige der die Treppe kniend erklimmt und auf jeder Stufe ein Vaterunser betet, erhält von der katholischen Kirche einmal im Jahr einen Generalablass für seine Sünden.
Irgendwie fand ich es befremdlich so vielen Leuten zuzusehen, wie sie da auf der Stiege knieten und langsam die Treppe hochgerobbt sind. Gleich links daneben gibt es auch eine normale (unheilige) Treppe.
Oben angekommen gibt es rechts noch einen Gedenkraum und links (quelle surprise!) einen Souvenirshop. Würde ich mir nicht noch einmal anschauen, aber wenn man schon dort ist, kann man ja auch einen kurzen Blick reinwerfen.
Auch hier sind mir wieder die beiden Soldaten mit Maschinengewehren vor der Kapelle aufgefallen. Ich wollte sie fragen, ob diese strenge Bewachung immer erfolgt, oder ob sie jetzt nur während dem heiligen Jahr so verstärkt auftritt. Vor fast allen Kirchen standen bewaffnete Militärs, oft auch mit gepanzerten Fahrzeugen. Leider konnte von vier Soldaten kein einziger englisch (oder sie wollten es einfach nicht können) und dann habe ich es aufgegeben. Sind euch auch so viele Militärs aufgefallen bei eurem Rom Besuch?

Santa Maria Maggiore

Die nächste Kirche war die Santa Maria Maggiore, sie gehört ebenfalls zu den sieben Papstkirchen. Der Legende nach erschien die Madonna in einer Augustnacht Bischof Liberius im Traum und befahl ihm er solle ihr zu Ehren eine Kirche bauen – an dem Ort, an dem am nächsten Tage Schnee liegt. Und tatsächlich soll an dieser Stelle am nächsten Augustmorgen Schnee gelegen haben und so wurde die Kirche errichtet, die auch den Beinamen Santa Maria ad Nives trägt. Papst Pius IX der betend vor den gegenüber liegenden Reliquien kniet. Dort befinden sich angeblich die Reste von Jesus’ Krippe.
Außerdem befindet sich in der Kirche das Grab Berninis. Bernini war einer der bedeutendsten Architekten Roms und plante u.A. die Kolonaden am Petersplatz, den Vierströmebrunnen auf der Piazza Navon, schuf die ‚Verzückung der heiligen Theresa’ oder baute die Kirche und entwarf Kirchen. Das Grab ist deshalb so besonders, weil Bernini eigentlich für sich selbst ein großes Denkmal bauen wollte, der amtierende Papst aber nach Berninis Tod fand, es sei zu dekadent. Daher erinnert heute nur eine Platte am Boden der Kirche an den großen Architekten.

 

Santa Maria degli Angeli e dei Martiri

Weil sich diese Kirche am ersten Tag nicht ausging, haben wir sie an dem Tag dann noch mitgenommen. Das Gebäude der Kirche war früher eine der vielen Thermen Roms gewesen. Es wurde dann entschieden die Ruinen nicht völlig abzureißen, sondern die Kirche in die Ruinen zu integrieren.

Villa Borghese

Nach so vielen Kirchen brauchten wir auch wieder etwas Abwechslung und sind mit dem Bus zur Villa Borghese gefahren. Der Park war wunderschön, die antiken Elemente ziehen sich auch hier durch, immer wieder entdeckt man schöne Statuen und Skulpturen. Hier hätte ich ruhig noch länger bleiben können 😉

Kapitolinisches Museum

Das Museum hatte am Vortag schon geschlossen, daher haben Ronnie und ich das an dem Tag noch nachgeholt. Also…. für absolute Geschichtsfans ist das Museum schon ein Must See, Ronnie bewertet es mit neun von zehn Sternen.
Für mich waren da einfach zu viele einzelne Steine und kaputte Tonkrüge, ich verbringe meine Zeit allerdings auch lieber in Kunstmuseen 😉
Ist also Geschmackssache.

 

The Race Club

Am Abend sind Ronnie und ich zum Race Club gegangen, eine exklusive Underground Bar / Kneipe, bei der man Mitglied werden muss, um rein zu können. Schnell war die Mitgliedschaft beantragt (kostet auch nichts) und dann waren wir schon unten, in dieser 20er Jahre / prohibitonsangehauchten Underground Bar. Ziegelsteinfarbene Wände sind dort mit alten gemütlichen Möbelstücken kombiniert, in der Mitte hängt eine Schaukel und zu seinen Cocktails kann man sich eine Tüte (des Hochdeutsch kommt schon durch) mit frisch zubereitetem Popcorn bestellen. Die Drinks haben super geschmeckt und der Zinnbecher setzte dem ganzen noch die Krone auf J
Die Bar ist gleich in der Nähe vom Kolosseum zu finden, wir konnten sogar von unserer Unterkunft zu Fuß hinlaufen. Wenn wir wieder in Rom sind, besuchen wir ‚unseren’ Club ganz bestimmt wieder!

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Wir sind Christina und Ronnie und reisen gemeinsam durch die Weltgeschichte. Ich (Christina) schreibe die Texte und verwalte die Website. Ronnie plant die Strecken, ist unser Actioncam-Hero und optische Dekoration 😉

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