Kangaroo Island – The adventure part I

Kangaroo Island – The adventure part I

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Heute Morgen bin ich bei Sonnenaufgang eine Runde durch den Campingplatz gelaufen und habe nach Koalas Ausschau gehalten. Die Campsite liegt auch direkt an der Küste und bei meinem kleinen Ausflug stand ich dann auch ganz alleine am Strand, nur vom Zwitschern der Vögel begleitet. Richtig schön! Kängurus oder Koalas allerdings Fehlanzeige. Das Tolle an unserem Camper hier in Australien ist, dass wir jetzt auch einen Toaster und einen Wasserkocher im Auto haben. Dadurch werden wir zwar ein wenig faul und gehen nicht mehr so oft in die Küchen der Campingplätze, dafür bleiben wir gerne mal für ein Frühstück im Bett im Camper 🙂
Nach unserem Luxusfrühstück aus Nutellatoast (ja, ich bin im Urlaub rückfällig geworden…) und heißem Kakao im Bett sind wir in unser Abenteuer auf Kangaroo Island gestartet.

Unser Tag begann bei der Duck Lagoon, wo Papageien herumflattern und man mit Glück auch Koalas sieht. Wir haben den ganzen Weg über alle Bäume abgesucht, aber leider keinen der pelzigen Freunde gefunden, auch die Kängurus haben sich nicht blicken lassen. Dafür haben wir den Weg verloren und sind auf einer Schafweide zum Stehen gekommen. Nach etwa einer dreiviertel Stunde sind wir weiter zum Stroke Bay Beach gefahren. Dieser Strand war ein echtes Highlight für uns! Wenn man auf dem Parkplatz steht, hat man nur Felsen mit Meer vor sich und sieht eigentlich gar keinen richtigen Strand. Zum Beach kommt man erst, wenn man seitlich entlang der Felsen geht und sich durch ein paar enge Höhlen durchquetscht. Bei Flut ist der Weg allerdings nicht passierbar, weil die Höhlen geflutet werden. Alleine der Weg ist schon ein kleines Abenteuer, auch wenn er nur ein paar Minuten dauert. Man kommt direkt am wunderschönen hellen Sandstrand aus der Passage und bei uns war der Strand noch dazu fast leer. Am Anfang wurde eine kleine Lagune geschaffen, in der man leicht stehen und auch ein wenig schwimmen kann. Das Wasser ist hier auch ein bisschen wärmer als im offenen Meer. Direkt im Meer war eigentlich niemand schwimmen, weil relativ hohe Wellen reinkommen und ein etwas stärkerer Sog herrscht. Zum Plantschen und Wellenhüpfen reicht es aber trotzdem und eine schöne Abkühlung bekommt man obendrein. Ein wunderschöner Ort zum Entspannen, abgeschottet von der restlichen Welt 😀

 

Nur fünfzehn Minuten entfernt befindet sich der Snellings Beach, wo es auch einen Barbecue Grill mit Blick auf Meer und Strand gibt. Dort haben wir unsere Mittagspause verbracht und das erste Mal während unseres bisherigen Urlaubs gegrillt. Es gab Känguru-Steak (Ronnie’s Wunsch) und Grillgemüse. Auch ich habe das Steak probiert -ist nicht schlecht, aber mir ein bissl zu zach. Ich werde wohl doch auf lange Sicht bei Huhn und Gemüse bleiben 😉

Am Nachmittag ging’s dann weiter zum Flinders Chase Nationalpark. Der Tagespass für zwei Personen kostet 22$. Auf dem Rückweg zum Auto dann die große Überraschung: Ein Wallaby wartete direkt auf dem Parkplatz auf uns und ließ sich ganz geduldig fotografieren und war recht neugierig 😀
Im Nationalpark sind wir zuerst zu den Remarkable Rocks gefahren, riesige beeindruckende Felsformationen an der Küste. Nachdem die Rocks eine der größten Attraktionen des Parks sind, waren einige andere Touris auch da, war aber nicht schlimm. Ich glaube in der Hauptsaison können die Steine ziemlich bevölkert sein. Wir konnten glücklicherweise auch viele Fotos mit leeren Felsen machen und uns auch mit Ed ordentlich austoben. 😀
Im Hintergrund sieht man die schöne Küstenlandschaft, an der Dunstschwaden die Felswände hochgeklettert sind, wirklich ein wunderschöner Anblick!

 

Unser nächster Stopp führte uns zum Admirals Arch. Auf dem Weg zu dem Steinbogen geht man einen lang angelegten Holzsteg die Küste hinunter. Entlang der Felsen konnte man auch wieder viele Robben beobachten (Ich: Hier stinkt’s, ich glaube hier sind Robben…). Wer findet die Robben auf dem rechten Bild? Fünf Punkte für jede Robbe 😉
Der Arch ist wunderschön und riesengroß! Man steht direkt vor dem großen Felsbogen und beobachtet das schäumende Meer dahinter. Während wir dort gestanden haben, sind auch noch ein paar Robben aus dem Meer aufgetaucht und die Steine hinter dem Arch im Gegenlicht hochgeklettert. Leider konnten wir das Erlebnis nicht entsprechend festhalten, weil der Kontrast einfach zu hoch für die Kameras war. Aber man kann die Dinge ja auch einfach mal so genießen, ohne tausende von Fotos zu machen.

 

Gegen halb sechs sind wir dann zu unserem Campingplatz Western KI gefahren. Auf unserer Campingplatz App haben wir schon gelesen, dass es dort viele Tiere geben soll. Nach dem Check-In haben wir nur kurz in der Camp Küche vorbeigeschaut und wurden sofort herzlich empfangen und gleich gefragt, ob wir den Koala schon gesehen haben. Dann hat uns der Herr gleich noch gezeigt, wo er den Koala diesen Morgen gesehen hatte. Wir hatten aber leider kein Glück, er war nicht zu sehen. Dann, zwei Bäume weiter, war es soweit: Ein etwas kleinerer Koala saß schlafend ganz tief im Baum und war sehr gut von unten zu beobachten. Unglaublich! Ich habe sofort meine Kamera geholt und ihn eine gefühlte Ewigkeit zugeschaut. Obwohl der kleine Kerl eigentlich nichts gemacht hat, war ich trotzdem im siebten Himmel! So süß!!!

Bei dem Campingplatz gibt es auch zwei Spazierwege, einen Koala Walk und den Lagoon Trail (etwas längerer Weg, wir glauben, dass er so hieß). Nachdem uns ein paar andere Camper gesagt hatten, dass sie auf dem Koala Walk heute kein Glück hatten, haben wir an dem Abend den anderen Weg gewählt und noch drei Wallabys von ganz Nahe gesehen und außerdem ein großes Känguru beim Grasen beobachtet! Einfach toll 🙂

2 thoughts on “Kangaroo Island – The adventure part I

  1. Vagabund sagt:

    Wow, sehr cooler Reiseblog. Vielen Dank für die vielen Informationen und Bilder. Das macht direkt Lust, wieder aufzubrechen. Für uns geht es erstmal nach Kenia, aber danach steht Australien ganz oben. Deshalb bin ich sehr, sehr froh, über euren Blog gestolpert zu sein. Großartig!

    • christinakapl sagt:

      Freut mich, dass dir unser Blog weiter geholfen hat 🙂
      Wir freuen uns immer von anderen zu lesen! Was hat dir am besten gefallen?

      Liebe Grüße,
      Christina

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Wir sind Christina und Ronnie und reisen gemeinsam durch die Weltgeschichte. Ich (Christina) schreibe die Texte und verwalte die Website. Ronnie plant die Strecken, ist unser Actioncam-Hero und optische Dekoration 😉

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