Kayakfahren in Punakaiki & die Pancake Blowholes

Kayakfahren in Punakaiki & die Pancake Blowholes

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Die Nacht war ziemlich kalt und auch morgens war es noch recht frisch. Heute waren wir Kayakfahren auf dem Rotoroa River und ich muss sagen: es war eine der schönsten Erfahrungen, die ich bisher hatte! Einfach atemberaubend den Fluss hoch in den Regenwald zu paddeln. Das Tolle ist, dass der Rotoroa Fluss an den meisten Stellen nur etwa vierzig Zentimeter tief ist und recht langsam fließt, d.h. dass man keinen großartigen Strömungen ausgesetzt ist und recht gemütlich in sämtliche Richtungen paddeln kann. Ein paar mal wurde es so seicht, dass wir mit dem Kayak aufgesessen sind, dann mussten wir es ein paar Meter weit in ‚tiefere’ Gewässer tragen, um weiter zu können. Die Umgebung war einfach so schön, dass wir gar nicht mehr zurück wollten. Außer uns waren nur ganz wenige andere hier Kayakfahren, deshalb hat es sich so schön aufgeteilt, dass wir meistens das Gefühl hatten, ganz alleine in dieser atemberaubenden Umgebung zu sein. Für uns der beste Ausflug bisher!
Sogar die Sandflies waren nur im Anfangsbereich aktiv, sobald wir auf dem Fluss waren, waren auch die verschwunden.

Nach dem tollen Kayak Ausflug sind wir gleich weiter (ca. 500m) zu den Pancake Blowholes für die Punakaiki eigentlich berühmt ist. Die Pancake Rocks sind Gesteinsformationen, die über die Jahre von den Gezeiten so geformt wurden, dass sie aussehen, als wären lauter Pfannkuchen aufeinander gestapelt. Zusätzlich sind einige davon ausgehöhlt, sodass es bei Flut aus den Löchern rausspritzen und dampfen soll. Wir waren zum Höhepunkt der Flut dort, im Herbst dürfte die Flut aber nicht mehr so stark wie im Sommer sein. Zumindest hatte uns der Herr bei den Kayaks schon gesagt, dass die Tides nicht mehr so stark sind. Bei den Blowholes hat es kaum nach oben gespritzt – ein netter Spaziergang war es trotzdem. Wären wir nur wegen den Pancakes gekommen, wären wir vielleicht enttäuscht gewesen, aber durch die Kayaktour hat es sich trotzdem voll ausgezahlt! Die Landschaft war einfach so unglaublich schön und exotisch! Hätten wir noch etwas mehr Zeit gehabt, wären wir gerne dort noch wandern gegangen. Es gibt viele tolle Wanderwege und zwei führen auch zu Hängebrücken. Der Weg nach Punakaiki ist also auf alle Fälle eine Reise wert!

 

Nächster Stopp war der Fox Glacier. Die Landschaft hat sich in den zweieinhalb Stunden doch stark verändert und von tropisch schwül, ausgedünnten Stränden und verrotteten Bäumen zu üppigem Wald und hohen Bergen. Als wir den Hercules Creek und Hercules Mountain (die Namen haben uns besonders gut gefallen) überquert haben, begannen auch die kurvigen Bergstraßen.
In Fox Glacier hat es dann leicht genieselt und es wurde schnell dunkel, also haben wir beschlossen, einfach nur essen zu gehen in Big Foot’s Bar. Vor dem Lokal war eine riesengroße Yeti Statue aufgestellt und überdimensionale Fußstapfen führten zum Eingang des Lokals (außerdem war es gleich neben unserer Campsite).

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Wir sind Christina und Ronnie und reisen gemeinsam durch die Weltgeschichte. Ich (Christina) schreibe die Texte und verwalte die Website. Ronnie plant die Strecken, ist unser Actioncam-Hero und optische Dekoration 😉

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